Janusz Niziolek   PORTRAIT
1. Versuch

Janusz Niziolek Theater- und Konzertlaufbahn

Theater-Engagements

Während des Gesangs- und Schauspielstudiums bereits 1975 - Bühnendebut als Pish-Tush in "Mikado" am Musiktheater Lodz und
1976 - am Staatstheater Lodz (dort: Operndebüt als Kecal in "Die verkaufte Braut")
1979 -1984 folgte ein festes Engagement am Staatstheater Braunschweig.
1985-86 ständiger Gast als tiefer Bass bei diversen Aufnahmen mit dem Rundfunkchor des NDR .
Im Herbst 1985 wurde er von Prof. Rolf Liebermann entdeckt als Bass-Gastsänger und anschließend als Bartolo in "Le Nozze di Figaro" für 'Das Junge Mozart-Ensemble' in Salzburg und insgesamt als Ensemblemitglied für 4 Spielzeiten an die Hamburgische Staatsoper verpflichtet (dort u. a.  Rollendebüt als Sarastro in "Die Zauberflöte" unter stilistischer Betreuung von KS Elisabeth Schwarzkopf).

Danach Gastauftritte an diversen Bühnen in Deutschland und Polen.
1992 - 1996 Engagement als Ensemblemitglied im 1. Fach als Seriöser und Schwerer Spielbass am Staatstheater Kassel.
Seit 1996 freiberufliche Tätigkeit als Opernsänger mit diversen Gastspielen.

Konzert-Gastspiele

1975 - Konzertdebut in der Philharmonie Lodz (Basspartie in "Messe C-Dur" Op. 86 von Ludwig van Beethoven).
Neben seinen Opernauftritten fanden zahlreiche Konzertauftritte und Gastspiele in Europa, Brasilien, Chile, Kanada und Südafrika statt. 

In der Saison 1987/88 wurde er von Krzysztof Penderecki eingeladen, beim Herzensprojekt des Komponisten die Welt-Uraufführung des so genannten TRIPTYCHON in seiner Geburtsstadt Krakau zu singen.
Dort sang er in einer Konzert-LIVE-TV-Übertragung zuerst die Bariton-Hauptpartie in der "LUCAS PASSION" und anschließend als erster polnischer Sänger die Basso profondo Partie in UTRENJA I (Grablegung) und in UTRENJA II (Auferstehung).

Janusz Niziolek trat auf bei renomierten Musik-Festivals wie bei den Schwetzinger Festspielen, beim Penderecki-Musikfestival, Schleswig-Holstein-Festival, Ansbacher Bach-Woche, Wratislavia Cantans u.a.  und war mit seinen Auftritten an Rundfunk- und Fernseh-Aufnahmen deutscher, österreichischer, französicher und polnischer Sender beteiligt.

Hinzu kam eine Reihe von Gala-Auftritten an der Seite von Placido Domingo und Francisco Araiza.
Er trat auf u.a. mit Nicolai Ghiaurov, Kurt Moll, M. Talvela, Piero Cappuccilli, W. Atlantow, R. Kollo, P. Dvorsky, F. Bonisolli, Tom Krause, Ch. Studer, Z. Donat und K. Ricciarelli.

Er arbeitete mit Regisseuren wie Sir Peter Ustinov, Adolf Dresen, Herbert Wernicke und Dirigenten wie Gary Bertini, René Jacobs, G. Levine, Garcia Navarro, Giuseppe Patané, Hans Zender und viele andere.

Mehrere Rundfunk- und Fernseh-Aufnahmen und Auftritte in Deutschland, Frankreich, Polen, Österreich, Kanada und Südafrika.
Ein Teil seines umfangreichen Repertoires (von Barock bis Moderne) liegt in MC, LP und CD-Aufnahmen bei Harmonia Mundi, MITRA und Polskie Nagrania (Polish Records) vor.
Seine CD-Ersteinspielung der Basso profondo-Partie in der Gesamtaufnahme des REQUIEM  – Missa pro defunctis“ von Roman Maciejewski (mit Kammersängerin Z. Donat, J. Rappé, J. Knetig) wurde in der Kategorie "Album des Jahres – Zeitgenössische Musik“ in Polen mit FRYDERYK 2011 (polnisches ECHO KLASSIK) ausgezeichnet und zusätzlich 2018 bei WARNER MUSIC weltweit erneut herausgebracht.


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